Kampf ums Wasser - Olivenanbau extrem in Andalusien

Arte Re: 7. September 2017, 19.45h (Reportage, 30 Min) und Schweizer Fernsehen (Dokumentation, 45 Min). - Buch/Regie: BettinaPohlmann, Kamera: Ilhan Coskun, Ton: Marvin Dohrmann, Produktion:ECO-Media, 2017

https://www.arte.tv/de/videos/073399-024-A/re-kampf-ums-wasser

 Olivenanbau

Olivenbäume gehören zur spanischen Mittelmeerregion wie der Zuckerhut zu Rio de Janeiro. Denkt man an Olivenbäume, tauchen vor dem geistigen Auge unweigerlich prächtige Uralt-Gewächse auf. Mit bizarr geformten, knarzigen und verdrehten Stämmen von mehreren Metern Umfang, die Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende genügsam in karger Landschaft überdauerten und dem Menschen flüssiges Gold bescherten. Diese urwüchsigen Symbole des Friedens und der Langlebigkeit, deren Blätter silbrig in der allgegenwärtigen Mittelmeersonne schimmern, sind für viele Menschen einfach Teil des südspanischen Kulturerbes. Dass Olivenbäume einmal für ernste Umweltprobleme sorgen könnten, wer hätte das gedacht? - Doch genau das passiert derzeit in Andalusien.

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"Nichts als Tanzen!" und "Born for Ballet"

Ballettpaul

"Nichts als Tanzen!" und "Born for Ballett" Tv- und Kino-Dokumentatarfilm über Tänzer des Hamburg Ballett John Neumeier, Länge: 52 Min (Arte/NDR, Sendedatum April 2011) und Kinofassung (90 MIn.)  Buch/Regie: Bettina Pohlmann , Kamera: Marcus Winterbauer, Ton: Patrick Veigel (u.a.), Schnitt: Michelle Barbin, Produktion: nonfictionplanet (Artefassung), Gebrüder Beetz (Kinofassung), Vertrieb: Realfictionfilme
Länge: 52 Min. (TV-Fassung) und 100 Min (Kinofassung, bis Rohschnitt), Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (Produktion und Postproduktion)

Rezensionen:  FAZ  Das Schönste, was es gibt

Bettina Pohlmanns Ballettfilm "Nichts als Tanzen"

Bettina Pohlmanns Dokumentation "Nichts· als Tanzen - John Neumeiers Hamburg Ballett" ist ein Ereignis. Im nächsten Frühjahr wird der neunzig Minuten lange Film in die Kinos kommen. Doch bereits die um vierzig Minuten kürzere Version, die Arte nun erstmals ausstrahlt,überzeugt durch die kluge Unaufgeregtheit, mit der Nachrichten aus der weitgehend unbekannten, faszinierenden Welt der Tänzer übermittelt werden. Wer hätte gedacht, dass klassische Tänzerinnen in Gefahr schweben, sich die Nase zu brechen? Und doch ist genau das Silvia Azzoni, Erster Solistin in John Neumeiers Ensemble an der Hamburgischen Staatsoper, bereits dreimal passiert. Jedes Mal, sagt Azzoni, komme man verändert zurück, nach solchen verletzungsbedingtenPausen sei man nicht mehr dieselbe wie zuvor. Der Tänzer Alexandre Riabko erhlt, wie er anfangs nur gelernt und gearbeitethabe, jahrelang, weil alles so anders war als in seiner ukrainischen Heimat.Doch eines Tages entdeckte er Azzoniund wünschte sich, mit ihr zu tanzen. Seit zehn Jahren sind die beiden nun verheiratet und tanzen zusammen. Jetzt diskutieren sie, wann sie ein Kind haben werden. Aber dann sieht Azzoni, was sie in der nächsten Spielzeit tanzen könnte, und will warten, noch ein Jahr. "Auf die Knie, Paulchen", sagt die Ballettmeisterin zu einem elfjährigen Eleven,er tut es und strahlt, Nijinsky und Nurejew bewundere er, sagt der Knirps mit der großen Ausstrahlung, und er liebees, dass es so leicht aussehe, wenn ertanze, und doch so schwer sei. Die Weltdes Balletts ist so, in ihr sprechen Elfjährige wie Erwachsene, ohne altklug zusein, denn, was lernt man im Ballett außerSelbstdisziplin? Bescheidenheit.Man weiß immer, was alles man falschgemacht hat. Und trotzdem, egal, wie altdu bist, auf der Bühne zu tanzen ist dasSchönste. Glauben die, die es schon immer machen wollten. Die anderen, die Zuschauer, glauben es nach diesem Filmfast auch. WIEBKE HÜSTER

Nachschlag: Tageszeitung "Junge Welt", Frühaufstehertänzchen, Nichts als Tanzen | Di., 5 Uhr, Arte

Zugegeben, die Sendezeit war nur was für Ausgeschlafene: Um fünf Uhr morgens zeigte Arte die gelungene Dokumentation »Nichts als Tanzen« der Journalistin Bettina Pohlmann. Ausgiebig hat diese mit ihrem Kameramann im Ballettzentrum in Hamburg-Hamm gestöbert. Sie fing bezaubernde, auch authentische Bilder aus dem Reich des Choreographen und Intendanten John Neumeier ein: Kinder beim Tanzunterricht, Ballerinen beim Benähen ihrer Schuhe, schimpfende Ballettmeister bei den Proben. Auch die Aufregung vor einer Vorstellung war mitzufühlen. Sogar eine reale Liebesgeschichte enthält die Doku: Die Eheleute Silvia Azzoni und Alexandre Riabko, beides Stars der hehren Kunst, erzählen kichernd von ihrer ersten gemeinsamen Probe. Noch mal am 19. Mai – wieder fünf Uhr. (gis)

Anmerkung in eigener Sache: Der Kinofilm wurde nicht veröffentlicht, da der Intendant des Hamburg Ballett ihn nicht frei gab. Der Film „Born for Ballet” war von Anfang an eine Hommage an die Tänzer. Ein Film, der vor allem den Arbeitsalltag und das Privatleben der Tänzer zeigt, in dem der Intendant und Choreograph nicht die Hauptfigur ist, entspricht jedoch nicht den Vorstellungen John Neumeiers.

 

mare TV "Finnlands Schärengärten"

mare TV / NDR, Buch/Regie: u.a. Bettina Pohlmann, Kamera: Ralf Biehler, Produktion: nonfictionplanet, 2009

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Der finnische Schärengarten ist eine Welt für sich. Eine Welt aus 20.000 Inseln, Inselchen und Felsen. Aber Finnland ist auch das Land des Saunierens. Der Film zeigt u.a., wann und wo und vor allem wie der Finne am liebsten sauniert.

"Wie geht das?" – Der König der Löwen

Sendedatum: 13. September 2017, 18.15h, NDR, Länge: 30 Min, Buch/Regie: Bettina Pohlmann, Kamera: Boris Mahlau, Schnitt: Jochen-Carl Müller, Produktion: Cinecentrum, 2017
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-das-Die-perfekte-Illusion-Koenig-der-Loewen,sendung682086.html

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„Noch fünf Minuten – ladies and gentlemen, this is your five minute call“, tönt es aus den Lautsprechern im Backstage-Bereich des Stage Theaters im Hafen Hamburg.

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Papa dreht Pirouetten

Papa dreht Pirouetten

NDR, "Typisch!", Buch/Regie: Bettina Pohlmann, Produktion: Cinecentrum, Länge: 30 Min., 2010

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Er ist der einzige männliche Deutsche unter den Ersten Solisten in einer berühmtesten Compagnien der Welt: Carsten Jung. Seit fünf Jahren tanzt der 35-Jährige alle Hauptrollen innerhalb des Hamburg Ballett John Neumeier. Seine wichtigste Rolle liegt jedoch außerhalb des Balletts: Die des Familienvaters von zwei kleinen Mädchen, die ihm ganz schön auf der Nase herum tanzen: „I don’t want to ...” sind ihre Lieblingswörter derzeit. Portrait über einen Mann mit zwei Leidenschaften: das Ballett und seine Familie.

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