Genauer gesagt in der „Wüste“ von Almería, einer in Europa einzigartigen Landschaft mit unvergleichlicher Biodiversität, die wegen ihrer Prärietauglichkeit schon oft als Kulisse für Westernfilme herhalten musste.


Denn Investoren pflanzen nicht, wie einst in der traditionellen Landwirtschaft üblich, 100 Bäume pro Hektar, und auch nicht um die 300 Bäume, wie es auf intensiven Plantagen praktiziert wird, sondern auf den Feldern zogen vor eingen Jahren bis zu 2.000 Bäume pro Hektar ein. Da ein Olivenbaum in dieser intensiven Landwirtschaft extrem viel Wasser braucht, zapft man den aquifer an, das uralte Wasserreservoir dieser Gegend. Das hat zur Folge, dass mittlerweile anstatt eines reißenden Baches nur noch ein Rinnsal durch das idyllische Tal fließt. Statt ursprünglich 40 Liter, sind es nur noch 4 Liter die Sekunde. Erste Dörfer wie Gotcha sind bereits verwüstet und von den Bewohnern verlassen. Hier standen einst Orangenbäume, die jetzt vertrocknet sind und nicht mehr zu retten. Damit andere Dörfer am Leben erhalten bleiben und deren Bewohner bleiben können, lassen sie sich einiges einfallen, um den Kampf gegen die Investoren der Olivenplantagen und für den Erhalt des Wassers aufzunehmen. Der Film begleitet einige von ihnen in ihrem täglichen Leben als Landwirte, die um jeden Tropfen Wasser ringen und als Aktivisten, die sich für ihren Lebensraum und die Umwelt einsetzen.

 

 

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